+49 (0) 211 90 32 94 - 0 info@rising-systems.de

Eine friedlichere und wohlhabendere Zukunft ist die zentrale Zielstellung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN). “Designing the Future We Want” ist daher unsere Herausforderung als Designer und das diesjährige Motto des World Usability Days (WUD), der wie jedes Jahr am zweiten Donnerstag im November stattfand.

Zum 15-jährigen Jubiläum des Aktionstages trafen sich knapp 70 Experten, Designer und Programmierer in den Räumen der rising systems AG, um über die 17 Ziele der Agenda 2030 zu sprechen und gemeinsam Wege für ein zukunftsweisendes Design zu entwickeln.

Der WUD-Abend wurde eröffnet mit Einblicken in die agile Produktentwicklung bei B2B-Krediten durch Corinna Ogonowski und Dominic Böhmer vom Fintech-Unternehmen auxmoney.

Danach gab Alexander Lorenz von mindmapped Impulse zum Thema Social Video. Und Thomas Blatt von vodafone führte in die Welt der Design Sprints ein. Anschaulich präsentierte er wesentliche Prinzipien der Methode. Die mitgebrachten Fotos aus tatsächlichen Workshops und seine Berichte aus der Praxis machten Lust auf Design Sprints.

David Leikam, UX-Experte von metronom, zeigte im Anschluss, wie man mit Service Blueprints das Silo-Denken aufbricht und den Wertestrom im Unternehmen über Abteilungen und andere Grenzen hinweg sichtbar macht. Mit einer einfachen Designsprache wurde ein vielteiliger und hochkomplexer Prozess verständlich gemacht: Das Ergebnis einer monatelangen Arbeit.

Der letzte Vortrag des Tages bestritt Matthias Menzel. Titel war „Imagine the Future” und hätte nicht besser zum Motto des Tages passen können. Er inspirierte das Publikum und gab einen ersten Eindruck einer möglichen Methode der Zukunftsforschung und wie man ein Design der Zukunft finden kann.

Im Anschluss gab es bei japanischem Essen und Getränken noch jede Menge Gelegenheit zu netzwerken und sich zu den Themen auszutauschen: Ein rundum gelungener Tag.

Der Düsseldorfer WUD war schon vor Monaten ausgebucht, weshalb viele leider keine der kostenlosen Karten bekamen. Sebastian Witzmann, Organisator des WUD: “Es gab zahlreiche Einträge auf der Warteliste und auch viele Referentinnen und Referenten kamen nicht zum Zuge. Es ist an der Zeit, dass wir den World Usability Day in Düsseldorf vergrößern.”

Das Fazit der Veranstaltung bei rising systems: Was wir in der Gegenwart entwickeln, gibt der Zukunft Gestalt. Deshalb müssen wir unsere Arbeit täglich neu darauf konzentrieren, die Welt durch bessere Nutzererlebnisse zu bereichern.